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Hornbach

Daten zu Hornbach

Position: N 49° 11' 11" E 7° 22' 16"
Einwohner: 1781
Größe: 13 km²
KFZ-Kennzeichen: PS


Chronik - Hornbach im Wandel der Zeit

150Errichtung eines Kastelles am Zusammenfluß von Trualb und Sualb durch die Römer. Ansiedlung von Hirten und Jägern. Hotel Kloster Homburg
Hotel Kloster Hornbach

Kreuzgang der ehemaligen Benediktinerabtei
Kreuzgang der ehemaligen Benediktiner-Abtei

Saalbrücke
Sualbrücke (Lauerstrasse)

Oberes Stadttor
Oberes Stadttor 1757

Stadtbild 1757
Stadtbild 1757

Hornbach Juni 2000
Hornbach Juni 2000

Hauserbach von 1757+15
Häuserbuch von 1757 und 1758

Hornbach im Jahre 1841
Hornbach im Jahre 1841

Fabianstift Ostansicht
Fabianstift Ostansicht

Hornbacher Rathaus im Jahre 1973
Hornbacher Rathaus im Jahre 1973

Klosterlogo zur 1250-Jahresfeier
Klosterlogo zur 1250-Jahresfeier
737Ankunft des Pirminius mit Reichenauer Mönchen. Erstellung einer Holzkirche. Beginn der Christianisierung.
753Tod des Pirminius, des ersten Abtes. Beginn mit dem Bau einer Steinkirche mit dem Grabmal des Gründers, der später zum Heiligen ernannt wurde.
814Pippin und Karl der Große befreien das Kloster von Zöllen und Wegegeldern und verleihen die Ermächtigung zur Erhebung von Steuern.
850Beginn der Erbauung der Fabianskapelle.
865Überführung von Reliquien des Papstes Fabian in die Fabianskapelle.
950Niederschrift der Vita Pirminii.
um 1011Erste urkundliche Erwähnung der Fabianskapelle.
1087Kaiser Heinrich verschenkt das Salierkloster Hornbach an den Bischof von Speyer.
1100Beginn eines sichtbaren Niederganges durch Nachlassen von Zucht und Ordnung unter den Mönchen und durch schlechte Verwaltung.
1130Kaiser Heinrich verleiht das Recht zur Münzprägung.
1131Prioratgründung in Werschweiler.
1149Prioratgründung in Böckweiler.
1150wird zum ersten Male das Dorf Brenschelbach erwähnt.
1170Beginn mit dem Neubau der großen Klosterkirche.
1179Abt Konrad von Hirsau versucht wieder Ordnung in das Kloster zu bringen. Die Landeshoheit geht an den Grafen von Saarbrücken über.
1233Erbauung des Unterhofes.
1272wird das Dorf Althornbach genannt.
1277wird das Dorf Mauschbach genannt.
1289wird das Dorf St. Johann bei Hornbach sowie Kirrberg und Lambsborn dem Fabianstift inkorporiert.
Rechtsprechung am Hornbacher Hochgericht.
1326Johann, König von Böhmen, verleiht Hornbach an die Grafen Simon und Eberhardt von Zweibrücken.
1337Hornbach wird an den Grafen Walram von Zweibrücken übergeben.
1352Kaiser Karl IV verleiht Hornbach die Stadtrechte in Zweibrücken und Hagenau. Nach der Verleihung der Stadtrechte großer Aufschwung durch Handel und Verkehr, durch Ansiedlung von Edelleuten, Rittern und Bauern. Beginn mit der Erbauung der Markthalle, der heutigen Bürgerkirche und Stadtverwaltung.
1385Graf Eberhardt und Lisa von Veldenz vermachen die Städte Hornbach, Zweibrücken und Bergzabern dem Pfalzgrafen Rupprecht.
Entstehung der Burg beim Steyserhof.
1393Rupprecht der Junge räumt die Rechte an den Städten Hornbach und Bergzabern dem Herzog von Lothrigen bis zur Bezahlung seiner Schulden ein. Graf Eberhardt und Lisa von Veldenz werden in der Klosterkirche beigesetzt.
1400Untergang des Dorfes Rinkweiler.
1413Herzog Stephan löst die Schuld ein und erhält Stadt und Burg von Hornbach.
1438Auf den vier Jahrmärkten müssen von je 10 Maß Wein ein Maß abgegeben werden. Jeder Verkäufer und Käufer muß von jedem Pfund vier Pfennig Zoll bezahlen.
1549Befreiung der Hornbacher von der Leibeigenschaft.
1558Entstehung des Hornbacher Weistums.
1559Erstellung der herzoglichen Schule in Hornbach, des ehemaligen Herzog-Wolfgang-Gymnasiums in Zweibrücken.
1569Erbauung des heutigen Rinkweilerhofes.
Von März bis November wütete die Pest, wobei 168 Personen starben.
1570Anlage des Rebenberges. 20 Morgen des Klosterberges werden mit Reben angelegt. Der gewonnene Wein wird den Klosterschülern zur Verfügung gestellt.
1580Umwandlung der Markthalle in die Bürgerkirche.
1601Erstellung der Grenze gegen Schweyen in der heutigen Form.
1602Errichtung der heutigen Goffingsmühle.
1604Auflösung der Hornbacher Bannbacköfen, wovon vier vorhanden waren und öffentlich benutzt werden durften.
1618Der Stadtgraben wird im Gartenland angelegt.
1626wütete die Pest. Anlegung des Pestfriedhofs.
1628Wilde Dragoner machen die Gegend unsicher.
1630Die Bürgerkirche wird den Reformierten zur Verfügung gestellt.
1631Verlegung der herzoglichen Schule nach Zweibrücken.
1632Kanzler Heinrich Hoffmann verlegt die Druckerei nach Hornbach.
1657Einreißung der Marienkapelle. Zu diesem Zeitpunkt wohnten in Hornbach nur noch 38 Familien.
1666wütete die Pest von August bis November.
1675An wilden Seuchen sterben 27 Personen.
1676Teilzerstörung der Stadtmauer durch die Franzosen.
1677Verringerung der Jahrmärkte von 4 auf 2.
Am 2. Februar brannten die Franzosen Stadt und Kloster teilweise nieder. Kaiserliche kroatische Völker und Darmstädter Soldaten rissen die Bordkirch in der Bürgerkirche ein.
1690Durchzug von französischen Soldaten, die von der Belagerung von Mainz zurückkommen.
1695Hochzeit des Gründers der Hornbacher Wollweberei Barthome Lambert aus Lamprecht.
1700Beginn der Bebauung des Stadtgrabens.
1705Einsturz der Türme an der alten Klosterkirche.
1713Eine Viehseuche vernichtet 253 Stück Groß- und Kleinvieh.
1724Johann Maier erhält die Erlaubnis, über dem Lauertor eine Wohnung zu errichten.
Anwesenheit des Herzogs Samuel in Hornbach, wobei die Bürgerschaft das Gewehr präsentiert.
1748berichtet Sundahl, daß er das Grab des heiligen Pirminius gefunden habe.
1766Erbauung des Stuppacherhofes.
1776wird das Lauertor eingerissen.
1785Errichtung des oberen Stadttores in der heutigen Form, anstelle der alten Sperre.
Planung und Bau der Klosterkirche in der heutigen Form.
1788Anlage von Pumpbrunnen an der Stelle der herkömmlichen Ziehbrunnen.
1792Errichtung des sog. Hornbacher Lagers auf dem Scheid durch die Franzosen. Diese wurden dann von dem Prinz von Hohenlohe und dem Herzog von Braunschweig bis nach Bitsch zurückgedrängt.
1794Die Franzosen verlangen innerhalb von 24 Stunden eine Kriegskontribution von 2000 Livre.
1798wird zum ersten Mal auf dem Marktplatz ein Maibaum errichtet.
1814Von Februar bis Mai Belegung Hornbachs durch Petersburger und Rigaische Dragoner.
1815Belegung mit russischer Kavallerie.
1820Einwohnerzahl 1142.
1822Einrichtung eines Schulgebäudes in dem Mittelschiff der abgerissenen Klosterkirche.
1844Errichtung des Turms der heutigen Klosterkirche.
1870Deutsche Truppen passieren in großer Zahl die Stadt Hornbach auf ihrem Marsch nach Frankreich.
1872Beginn der wirtschaftlichen Blütezeit, die bis 1914 anhielt, nachdem Elsaß und Lothrigen an das Reich angegliedert worden waren. Ansiedlungen von großen Handelsgeschäften und fünf Brauereien. Einwohnerzahl 1148.
1895Reparatur des Kirchenturms auf dem Friedhofs. 1100 Mark.
1910Einwohnerzahl 1446.
1912Höchststand des wirtschaftlichen Aufschwungs, Errichtung einer zweiten Arztstelle.
1913Eröffnung einer Bahnlinie nach Hornbach.
1914Umwandlung eines Schulgebäudes in ein Lazarett.
1918Beginn eines wirtschaftlichen Niedergangs nach dem Verlust von Lothringen und Elsaß als natürlichem Hinterland.
1939Brand des Rathauses der Stadt als erstes Gebäude im Zweiten Weltkrieg.
1941Der sog. Wiederaufbau zerstörte fast 600 Gebäude.
1947Höchste Wohnungsnot.
1952Beginn des wirklichen Wiederaufbaues.
1960 - 70Die Wegnahme des Standesamtes und der Gendarmerie, Aufbau der Kreissparkasse, Stillegung der Bahnlinie, Schließung einer ganzen Reihe von Geschäften, Wegnahme der Mittelpunktschule und die Abnahme der Bevölkerung zeigen den deutlichen Beginn eines echten Niedergangs der Stadt Hornbach an.
1988Abriß des alten Bahnhofes und der Bahnrampe.
1992Beginn der Restaurierung des Kreuzganges (Nordflügel) und der Fabianskirche.
1997 - 2000Sanierung der historischen Stadtmauer, Fertigstellung der Fabianskirche. Sanierung und Umbau des Klosters zum Hotel Hornbach. In den vergangenen Jahren wurden einige sanierungsbedürftige Denkmäler in Hornbach durch Bürger der Stadt Hornbach wiederhergestellt.




Chronik - Hornbach im Wandel der Zeit

Als Nutzung ist nur bekannt, daß die Gewölbe zur Eislagerung dienten. Der Felsenkeller ist in Fels gemeißelt und an brüchigen Stellen mit Mauerwerk unterstützt. Einige Abzweigungen der Gänge sind noch zugemauert und werden vielleicht irgendwann einmal auch geöffnet. Sämtliche Gänge sind in Gespannbreite angelegt worden, so daß man mit einer Pferdekutsche Eis abtransportieren konnte. Da bei der Eislagerung auch Tauwasser entsteht, sind in den Boden kleine Rinnen eingelassen, über die das Wasser nach draußen abgeleitet wird. Es ist sehr schade daß die Gewölbe noch nicht öffentlich sind, denn es lohnt sich, hier mal die Dimension der Felsbearbeitung zu sehen. Ich hatte das Glück, mich während der Sanierungsarbeiten vor Arbeitsbeginn mal hier in aller Ruhe umzuschauen. Auch hier wurde die Stadt wieder durch die arbeitsfreudigen Bürger unterstützt.
Sämtlicher Unrat, der sich über Jahrzehnte angesammelt hatte, ist in diesem Teil schon beseitigt.
Links oben, dunkles Rechteck, der Lüftungsschacht. In der Mitte ist das Rinnensystem sichtbar.
Verbindungstür zum parallellaufenden Gang. Hier gut sichtbar die Unterstützung mit Bruchsteinmauerwerk.
Von der Grabenstraße gelangt man über diese Bruchsteintreppe ins Gewölbe.
Ende eines Gewölbegangs
Unmengen Unrat wurden durch Hornbacher Bürger/innen hier entsorgt.
Die Oberstadt in Hornbach ist zum größten Teil durch Gewölbe und Gänge unterkellert.
Für mich sehr interessant ist die Vorstellung, daß hier unter fast jedem Grundstück ein Baudenkmal liegt.


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